Merkblatt Kostenübernahme durch Krankenkassen

 

Die erste Beratung bei mir kostet Sie 50.-€, die Sie selbst bezahlen müssen.


 

Wenn Sie sich entscheiden bei mir eine Therapie zu beginnen, müssen Sie zu Ihrem Arzt gehen (Hausarzt oder Neurologe oder eine Klinik, in der Sie waren).

Diese(r) schreibt Ihnen ein Attest, in dem steht, dass  eine Psychotherapie mit Gebärdensprache notwendig ist. 

 

Ich stelle bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf KOSTENÜBERNAHME FÜR AUSSERVERTRAGLICHE PSYCHOTHERAPIE.

 

Diesen Antrag und das Attest vom Arzt schicke ich Ihrer Kasse zu.

 

Meistens gewährt die Krankenkasse dann 5 PROBATORISCHE SITZUNGEN.

 

Die Kasse zahlt dann an mich das Geld für 5 Sitzungen.

 

Danach schicke an die Krankenkasse meine Diagnose und einen Behandlungsplan.

 

In den meisten Fällen wird dann eine Kurzzeitherapie (25 Sitzungen ) genehmigt.

 

Wenn diese Stunden nicht ausreichen, kann ich nochmal einen Antrag auf Verlängerung stellen.

 

Ich habe schon in mehreren Fällen erreicht, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Leider dauert es manchmal lange, bis es klappt.

 

Wenn Ihre Krankenkasse den Antrag ablehnt, kann ich Ihnen sagen, welche Kassen schon die Kosten für Psychotherapie für Gehörlose übernommen haben. Sie können jederzeit die Kasse wechseln. 

 

Lesen Sie bitte auch  http://www.psychotherapiesuche.de/rechtliches unten:

 

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn in meiner Stadt kein Behandler einen freien Platz hat?

Leider gibt es in vielen Regionen Deutschlands lange Wartezeiten bei Psychotherapeuten. Insbesondere bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, in den ländlichen Regionen sowie in den östlichen Bundesländern ist dieses Problem weit verbreitet. Die gesetzlichen Krankenkassen sind jedoch verpflichtet, die Versorgung der Versicherten sicherzustellen.

Wenn Sie bei sich vor Ort keinen Termin bei einem zugelassenen Psychotherapeuten bekommen können, haben Sie deshalb die Möglichkeit, bei Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme bei einem nicht zugelassenen Psychotherapeuten zu beantragen. Der § 13 (3) Sozialgesetzbuch V gibt folgende Regelung vor: „Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbst beschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.“

Für diese Kostenerstattung Ihrer Krankenkasse müssen Sie nachweisen, dass kein Vertragsbehandler Kapazitäten frei hat. Des weiteren können Sie eine Bescheinigung der Notwendigkeit einer Psychotherapie beilegen. Dies kann zum Beispiel die Empfehlung eines Arztes oder einer Klinik sein. Die Möglichkeit einer Kostenübernahme besteht auch in diesem Fall nur für die Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie.

http://www.psychotherapiesuche.de/rechtliches